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Kultureller Rassismus und die Krise der weißen Identität: Ein dekolonialer Weg | Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2022.

Von Linda Martín Alcoff. 2025.

13,2 x 20,9 cm, 378 S., geb.

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Beschreibung

Die renommierte amerikanische Philosophin Linda Martín Alcoff widmet sich in ihrem auf den Frankfurter Adorno-Vorlesungen beruhenden Buch der Genealogie des Rassismus in der Moderne sowie seinen Erscheinungsformen in der Gegenwart. Dreh- und Angelpunkt ihrer tiefgründigen Analyse ist der Kolonialismus, von dem aus sie die komplexe Beziehung zwischen rassifizierten Identitäten, Geschichte und Kultur denkt.Alcoff unterstreicht die historische Bedingtheit jedweder Subjektivierungsform und nimmt den »kulturellen Rassismus« ins Visier, nicht zuletzt, um der Vorstellung den Boden zu entziehen, es könne so etwas wie kulturelle Vorherrschaft geben. Letztere ist ein Mythos der weißen Identität, deren aktuelle Krise die rechten Bewegungen in Europa und Nordamerika anheizt, welche in Migrantinnen und Migranten die Ursache für fast alle sozialen Probleme sehen. Sie verstärkt aber auch den Trend zum Ethno-Nationalismus in Teilen des globalen Südens. Der erste Schritt, um dem entgegenzutreten und den Rassismus effektiv zu bekämpfen, besteht nach Alcoff darin, sich der Wahrheit der Geschichte zu stellen. Ein Buch auf der Höhe der Zeit.

Details

  • Autor Alcoff, Linda Martín
  • Erscheinungsdatum 19.11.2025
  • Verlag Suhrkamp Verlag
  • Anzahl Seiten 378
  • Herausgeber Suhrkamp Verlag
  • Herstellerangaben Suhrkamp Verlag GmbH | Torstr. 44 | 10119 Berlin | Deutschland | info@suhrkamp.de
  • ISBN 9783518588321